Zahnriemen erneuern

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Michael
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Zahnriemen erneuern

#1 Beitrag von Michael » 08 Mai 2012, 23:42

Da mein 200er wg. der Getriebeüberholung sowieso gerade aufgebockt ist, bot sich ein Wechsel des Zahnriemens an. Der soll zwar 100.000 km halten (bei mir ca. 50.000 km her), aber neun Jahre sind auch schon eine Weile. In der Regel muss dabei auch die Wasserpumpe erneuert werden, was den Arbeitsumfang stärker als die Kosten steigen lässt.

Fangen wir mal mit einer Schwarz-weiß-Übersicht an:

Bild

Auf die Nr. im Bild links bzw. auf die Pos. rechts beziehe ich mich im Folgenden gelegentlich. Viele der folgenden Tipps stammen übrigens von Andreas "audi-nsu-fanatic"!

Zuerst entspannt man die Lichtmaschine und entfernt den entspr. Keilriemen (hier nicht im Bild). Dann sind der Keilriemenschutz und der entspr. Keilriemen der Servopumpe dran, rechts im Bild. Dazu löst man zunächst die waagerechte Befestigungsschraube und entspannt dann mit der senkrechten Schraube (nur hier mit einem Schlauchstück angehoben, unten). Dann entfernt man links den oberen ZR-Schutz (7) nach dem Herausdrehen der beiden Bundmuttern (23A), hier schon weg:

Bild

Nach dem Abziehen der Verteilerkappe kann man den Motor leicht auf den Zünd-OT von Zyl. 1 stellen. Das geht natürlich auch via Nockenwellenrad oder Riemenscheibe, aber die winzigen Markierungen huschen und ruckeln doch recht schnell durch den relevanten Sichtbereich. Den stets unverborgenen Zündkontakt kann man dagegen allmählich auf die Markierung bei ca. 8 Uhr (Kunststoffscheibe unter Verteilerfinger kurz entfernen) drehen. Dazu darf man jetzt ausnahmsweise mal an der Schraube (5, SW19) des ZR-Rades (4) angreifen, da der ZR (6) dabei unnatürlich stark belastet wird - aber der wird ja hier sowieso erneuert:

Bild

Fortsetzung folgt ...
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Teil 2

#2 Beitrag von Michael » 09 Mai 2012, 23:14

Hier sieht man alle drei ZR-führenden Räder, v.l.n.r.: Nockenwelle, Kurbelwelle, Wasserpumpe:

Bild

Jetzt kann man schon mal den unteren ZR-Schutz ( 8 ) entfernen, der sich allerdings recht knapp um den ZR und hinter die Riemenscheibe schmiegt. Daher zuerst nur die beiden Schrauben (10) lösen:

Links, also von vorne rechts:

Bild

und rechts, also von vorne links:

Bild

... und rausdrehen.

Vor dem Entspannen den ZRs muss das Kühlwasser abgelassen werden. Ich habe dazu den unteren Kühlerschlauch gelöst - blöde Idee: Die Brühe hat sich über die komplette Motorunterseite verteilt und ist nur zum (größeren) Teil in den Eimer gelaufen ... Besser nimmt man einen tiefer liegenden Schlauch, den man auch freier umlenken kann, wie ich erst nachher in der Rep.-anl. gelesen habe. Vorher schraubt man aber erstmal den Verschlussdeckel des Kühlwasserausgleichsbehälters auf, dann den Schlauch.

Dann löst man die "Zentralschraube" (21, SW13) an der Wapu (im Bild schon ohne ZR):

Bild

... und die beiden "Spannschrauben" (an der oberen (Inbus 6) hängt auch die Spannvorrichtung der Servopumpe):

Bild

Zum Entspannen des ZRs habe ich einen 10er Inbusschlüssel in die Lücke zwischen die beiden Langlöchern gesteckt und durch Nach-unten-drücken die Wapu nach rechts gedreht. Eigentlich soll man dazu die linke Kühlluftführung entfernen und mit einem Schraubendreher arbeiten. Da die Pappe aber eh schon beim scharfen Hinsehen bröselt und auch kein so langer Hebel erforderlich ist, geht's auch so:

Bild

Jetzt kann man den ZR zwar schon von den oberen Rädern ablegen, aber noch nicht entnehmen. Dazu ist die Riemenscheibe von der Kurbelwelle abzuschrauben. Mit den Werkzeugen 2079 und 2084 ist das beinahe ein Kinderspiel. Zuerst legt man die Gabel von 2084 um den Zapfen des voderen Motorlagers und den Ring in die Riemenscheibe. Wenn die Aussparung luftig auf die Nase passt, hat man mindestens die Kurbelwelle schon in der richtigen Zyl.-1-OT-Position stehen und mit dem Werkzeug auch gegen Verdrehen gesichert.

Bild

Mit 2079 löst man nun die Schraube (SW27), das geht vielleicht auch mit einem anderen Schlüssel:

Bild

Aber besser doch so, denn in den Achtzack passt ein 3/4"-Vierkant für das sehr hohe, notwendige Moment:

Bild

Die Nase auf 12 Uhr in der Riemenscheibe stellt den Formschluss zur Kurbelwelle sicher:

Bild

Jetzt kann man auch den ZR und den unteren ZR-Schutz ausbauen. Vor der Wapu muss aber noch der hintere Zahnriemenschutz demontiert werden.

Fortsetzung folgt ...
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#3 Beitrag von audi-nsu-fanatic » 13 Mai 2012, 22:25

Michael hat heute an seinem Audi 200 weiter gearbeitet und sich unter anderem dem Ventildeckel angenommen. Ich habe heimlich ein Bild gemacht ....

Bild

Gruß von Andreas
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#4 Beitrag von Michael » 13 Mai 2012, 22:30

... und das war nur der Ersatzdeckel, den ich nicht ganz so dreckig auf den Zylinderkopf legen wollte, während der richtige (links im Bild mit der Gaszugaufnahme) in den Beauty-Salon kommt.
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#5 Beitrag von Michael » 14 Mai 2012, 00:01

Der Zahnriemen ist nun 'raus, doch zum Spannen des neuen Riemens muss die Wapu wieder verdreht werden und wird dabei garantiert undicht. Daher wird sie bei der Gelegenheit erneuert - Reparieren lohnt sich hier auch aus Kostengründen nicht. Zum Glück gibt es im Zubehör noch Ersatz; vielleicht auch, weil andere Fahrzeuge mit dem gleichen Teil unterwegs sind. Zum Demontieren der Wapu muss der hintere ZR-Schutz (Abdeckblech 17) mindestens gelockert werden, da er zum Teil auch die Wapu überdeckt, z. B. mit der "Zentralschraube" (21). Dazu kommen unten noch zwei Schrauben (11) und eine am Zylinderkopf links oben:

Bild

Leider hat mein Vorgänger-Monteur bei A.T.U. hier weniger Sorgfalt walten lassen und mehr mit Gewalt gearbeitet. Dadurch wurde das hintere ZR-Schutzblech verbogen und sollte jetzt ausgebaut werden. Da es vom "Steuerrad" auf der Nockenwelle verdeckt wird, muss letzteres abgenommen werden. Wieder konnte ich mich aus Andreas' Werkzeugfundus bedienen und einen Gegenhalter einsetzen, der mit seinen Zapfen in die Löcher des ZR-Rades eingreift, während man mit einem 19er Ringschlüssel die Schraube (5) herausdreht. Für den Formschluss zwischen ZR-Rad und Nockenwelle sorgt eine kleine Passfeder in einer Nut - Nicht verlieren:

Bild

Das Abdeckblech muss man noch über den oberen Stehbolzen (34) fädeln, der untere ist am Blechteil angeschweißt, auf beiden sitzt der obere ZR-Schutz. Wie geahnt, war das Blech ziemlich verzogen. Das Bild habe ich erst nach den ersten groben Richtversuchen in der Hand gemacht:

Bild

Nach Behandlung mit Hammer und Schraubstock war es zumindest akzeptabel, wie man an dem nun deutlich kleineren Spalt zwischen Hauptblech und Halbschale sieht:

Bild

Wer viel arbeitet, muss auch mal Pause machen: Zum Glück kam die beste aller Ehefrauen nicht nur mit Henry, sondern auch mit Kaffee und Keksen vorbei:

Bild

Die neue Wasserpumpe kommt aus Italien:

Bild

Den O-Ring etwas einölen und die Wapu auf die gereinigte Dichfläche in das Kurbelgehäuse einsetzen:

Bild

Hier seht Ihr die Nut für die ZR-Scheibe auf dem vorderen Nockenwellenende:

Bild

... und die dazugehörige Passfeder:

Bild

Ist die ZR-Scheibe wieder montiert und mit 80 Nm angezogen, hilft eine Markierung, diesen Stand zu dokumentieren. Wer, wie ich, meist mit tagelangen Unterbrechungen bastelt, vergisst damit nicht so leicht etwas oder macht Arbeiten doppelt:

Bild

Fortsetzung folgt ...
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#6 Beitrag von Michael » 15 Mai 2012, 21:06

Hier sieht man jetzt nochmal, dass man das ZR-Abdeckblech natürlich vor der ZR-Scheibe montieren muss. Das habe ich oben nicht erwähnt, gehört aber zur üblichen "Der-Einbau-erfolgt-in-der-umgekehrten-Reihenfolge"-Logik. Im Bild links neben dem Wapu-Riemenrad sieht man das vordere Kurbelwellenende mit der Nut für die Riemenscheibe:

Bild

Vor dem Aufsetzen der Riemenscheibe legt man schon mal den Zahnriemen um das rückwärtige Antriebsrad, nachher ist das nicht mehr möglich!

Zur Fixierung der Kurbelwellenschraube kommt wieder WZ 2084 zum Einsatz. Die Schraube muss mit 350 Nm angezogen werden. Der Wert gilt bei Verwendung von WZ 2079. Vor dem letzten >Klick< sollten WZ 2079 und der Drehmomentschlüssel eine Gerade bilden:

Bild

Vor dem "endgültigen" Auflegen des Zahnriemens müssen die Steuerzeiten sorgfältig eingestellt werden! Die Zyl.-1-OT-Stellung der Kurbelwelle prüft man bei ausgebautem Getriebe mit einer Markierung auf der Riemenscheibe, die mit der linken Flanke der Nase am Ölpumpengehäuse fluchten muss:

Bild

Gleichzeitig muss die Markierung auf der Rückseite der Nockenwellen-Riemenscheibe auf Höhe der Oberkante Zylinderkopf stehen:

Bild

Jetzt kann der neue Zahnriemen endlich richtig aufgelegt werden. Vorher sollte man besser noch den unteren ZR-Schutz zumindest schonmal in Position bringen und lose die Schrauben ansetzen. Ich habe es leider erst nachher gemacht und ihn dann unendlich mühsam in das Labyrinth zw. ZR und Riemenscheibe eingefädeln müssen (dabei fällt einem meist die kurze Seitendichtung herunter, bei mir nur eine, weil die andere fehlte ... noch).

Am leichtesten lässt sich der ZR zuletzt axial von vorne auf das Nockenwellenrad ziehen. Dazu sollte die Wapu möglichst weit nach rechts gedreht sein. Das Aufziehen des ZRs auf das Nockenwellenrad war trotz maximal entspannter Wapu ein recht strammes Geschäft. Darauf achten, dass auch bei der Wapu die ZR-Zähne in die Täler des Antriebrades greifen, dann geht's.

Zum Spannen des ZRs wird die Wapu nach links gedreht, z. B. mit Hilfe des oben erwähnten 10-mm-Inbusschlüssels, den man nach oben hebelt. Die beiden hier mit Nüssen versehenen Schrauben legt man nur soweit an, dass sich die Wapu nicht von alleine verdreht:

Bild

Jetzt zitiere ich mal sinngemäß die Rep.-anl.: Wenn sich der Zahnriemen an seiner Laufstrecke zwischen Nockenwellenrad und Wasserpumpe zwischen Daumen und Zeigefinger gerade noch um 90° verdrehen lässt, die Schrauben mit 20 Nm anziehen. Bei eingebautem Motor ist diese Stelle leider schlecht zu erreichen, aber es geht.

Bei ausgebautem Getriebe konnte ich jetzt bequem den Motor um mindestens zwei Kurbelwellenumdrehungen durchdrehen und kontrollieren, dass:
- keine Ventile mit Kolben kollidieren und
- die ZR-Spannung immer noch passt.

So, das war's im Prinzip! Jetzt fehlen nur noch die restlichen Abdeckungen und Keilriemen. Das obere Schutzblech habe ich aber heute, zusammen mit der ZK-Haube, erstmal zum Sandstrahlen gegeben, deswegen muss die Fertigstellung noch ein wenig warten.

EDIT: Natürlich muss noch das Kühlsystem wieder geschlossen und befüllt werden!

Bis dahin viel Spaß beim Selbermachen!
Zuletzt geändert von Michael am 21 Mai 2012, 23:18, insgesamt 1-mal geändert.
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#7 Beitrag von happyc » 15 Mai 2012, 23:40

danke für die ausführliche doku!

ich bin ja immer wieder begeistert, wie es in deiner / eurer (andreas schraubt doch auch in der halle, oder?) ausschaut: ich bin eigentlich kein chaot, aber so ein sauberer boden wäre bei mir utopisch..

Michael hat geschrieben:Das obere Schutzblech habe ich aber heute, zusammen mit der ZK-Haube, erstmal zum Sandstrahlen gegeben, deswegen muss die Fertigstellung noch ein wenig warten.
darf ich fragen, warum du das hintere blech nicht auch gleich hast mitstrahlen lassen?
wo kämen wir hin, wenn jeder sagte "wo kämen wir hin" und keiner ginge, um zu sehen, wohin man käme, wenn wir gingen?

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#8 Beitrag von Michael » 16 Mai 2012, 23:01

Tja Alex, da triffst Du einen wunden Punkt. Eigentlich wollte ich nur die ZK-Haube aufhübschen, aber weil ich noch auf die neuen Dichtungen der oberen ZR-Abdeckung warten musste, war das Teil noch frei und ich habe es dann mitgegeben. Jetzt überlege ich natürlich auch schon wieder, den ZR nochmal zu entspannen und die anderen beiden Bleche auch noch zu behandeln ...
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#9 Beitrag von audi-nsu-fanatic » 17 Mai 2012, 00:28

Hallo Michael,

nein, das brauchst du nicht. Das hintere Abdeckblech sieht man eh nicht. Und mit ein wenig Reinigung und nur teilweise neuer Lackierung bekommt man einen optisch ansprechenden Motorraum hin, der nicht überrestauriert wirkt. Du hast ja den von meinem Audi 5000 bestaunt und weißt, was ich meine.

Gruß von Andreas
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Re: Zahnriemen erneuern

#10 Beitrag von Audifanman » 20 Apr 2016, 18:00

Hallo Michael,

vielen Dank für diese super Anleitung.

Da bei meinem 5S der Zahnriemen auch schon längst überfällig ist will ich das dieses Jahr endlich mal in Angriff nehmen, damit er fit für nächstes Jahr als Hochzeitsauto ist.

Mangels beider Spezialwerkzeuge 2084 & 2079 wollte ich mal fragen ob man sich diese bei dir gegen Gebühr oder Spende in die IG-Kasse ausleihen dürfte?

Viele Grüße

Utz
Gruß

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Re: Zahnriemen erneuern

#11 Beitrag von Michael » 20 Apr 2016, 22:16

Hallo Utz,

die beiden Sonderwerkzeuge gehören leider nicht mir, sondern Andreas "audi-nsu-fanatic". Entweder liest er hier schon bald mit oder Du schreibst ihn mal direkt an. Allerdings will er selbst demnächst (Mai?) an seinem 5T den Zahnriemen wechseln, vielleicht geduldest Du Dich noch ein paar Wochen.

Gerade jetzt überarbeite ich übrigens die Doku, um sie "printable" als pdf herunterladen zu können (analog zum Kühler-, Heizungswärmetauscher- und Kraftstoffleitungswechsel) - noch ein Grund mehr, zu warten. :wink:
Viele Grüße - Michael

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Re: Zahnriemen erneuern

#12 Beitrag von audi-nsu-fanatic » 20 Apr 2016, 22:35

Hallo Utz,

ja, ich lese mit. Ich kann Dir die Werkzeuge ausleihen, jedoch sind die gerade bei einem Kollegen, dann gehen sie zu einem anderen Kollegen und schließlich möchte ich den Zahnreihen an meinem Audi 200 5T wechseln, ich bitte also im etwas Geduld, ca. 6 - 8 Wochen.

Ich bitte aber um Verständnis, da wir uns nicht persönlich nicht kennen, dass Du mich irgendwie überzeugen musst, dass ich die Werkzeuge umgehend und ohne nachhaken zu müssen, wieder picobello zurückgeschickt bekomme, z.B. in Form eines Pfands. Das Werkzeug ist heilig und zudem auch noch aus heiligen Hallen (nämlich aus der Versuchswerkstatt von Audi Neckarsulm, wo ich es im damals noch existenten Schrottverkauf erworben habe). Du weißt ja, wie das mit Frauen und Werkzeugen ist ... :wink:

Tut mir leid, dass ich da etwas spießig bin, aber ich habe bereits Dinge verliehen, die ich nie wieder gesehen habe.

Eine Gebühr oder so möchte ich nicht, gehe aber davon aus, dass Du Deine IG-Spende 2016 überwiesen hast.


Viele Grüße von Andreas
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Re: Zahnriemen erneuern

#13 Beitrag von audi-nsu-fanatic » 20 Apr 2016, 23:07

Noch ein Nachtrag:

Ich habe eine Quelle ausfindig gemacht, die beide Werkzeuge anbietet, falls hier jemand die Werkzeuge selber kaufen möchte. Sie kosten zusammen ca. € 125,00




---> #2084

Gebt im Suchfeld dann einfach "2079" ein und Ihr werdet zur Verlängerung geleitet.


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Re: Zahnriemen erneuern

#14 Beitrag von Michael » 20 Apr 2016, 23:32

Hallo Andreas,

das sieht doch gut aus und die Kundenkommentare klingen auch nicht schlecht!

Bei den 35,- für das 2084 muss man, glaube ich, wirklich nicht zwingend selber basteln.

Die 88,- für das 2079 finde ich dagegen unverhältnismäßig teuer. Hat hier nicht schon mal jemand die Maße aufgenommen? Sonst müssen wir das mal machen und man kann sich die Verlängerung mit zwei alten 3/4-Zoll-Nüssen und Flachstahl selber schweißen.
Viele Grüße - Michael

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Re: Zahnriemen erneuern

#15 Beitrag von Michael » 20 Apr 2016, 23:38

audi-nsu-fanatic hat geschrieben:[...] und schließlich möchte ich den Zahnreihen an meinem Audi 200 5T wechseln [...]
Das ist bei mir selbst auch irgendwann fällig ...
audi-nsu-fanatic hat geschrieben:[...] Du weißt ja, wie das mit Frauen und Werkzeugen ist ... :wink: [...]
Der Vergleich hinkt: Werkzeug ist in der Regel nützlicher und kann ausnahmsweise auch verliehen werden - Frauen dagegen verleiht man nicht!
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